Botswana – einzigartige Flora und Fauna im Südlichen Afrika

Botswana – überwältigende Safaris in unberührter Natur

Das an Südafrika, Namibia, Simbabwe und Sambia grenzende Land hat in geographischer Sicht eine klare Trennung zwischen Nord- und Südteil des Landes: Während der Norden von Botswana von Seen und Flüssen geprägt ist, erstreckt sich im Süden die Kalahari-Wüste. Fast das gesamte Land befindet sich auf einer Hochebene, die zumeist über 1000 Meter misst.

Im 19. Jahrhundert fiel das Territorium von Botswana unter die Schutzherrschaft von Großbritannien und war während der gesamten Kolonialzeit das größte britische Protektorat im südlichen Teil von Afrika. 1966 gelangte das Land zu vollständiger Unabhängigkeit.  Bedingt durch die Historie gibt es bis heute Anzeichen für den britischen Einfluss im Land: Englisch ist neben der traditionellen Bantu-Sprache weiterhin offizielle Amtssprache. Es gibt  zahlreiche Vertreter christlicher Glaubensrichtungen wie Katholiken, Protestanten und afrikanische Christen. Überwiegend pflegen die Menschen im Land  traditionelle Glaubensrichtungen.

Das Klima unterscheidet sich sowohl je nach Jahreszeit als auch nach Landesteil. Während der Regenzeit von Dezember bis März fällt der meiste Niederschlag des Jahres. In den restlichen Monaten bleibt es weitestgehend trocken. In den Sommermonaten (Oktober bis März) herrscht bei Temperaturen zwischen 14°C in der Nacht bis zu 32°C ein heiß-trockenes Klima vor, im Südwinter (April bis September) können die Temperaturen nachts einstellig sein, tagsüber sind mindestens ca. 22°C zu erwarten. Der Unterschied zwischen Tag- und Nachttemperatur ist äußerst ausgeprägt, was auf die Lage auf der Hochebene zurückzuführen ist. Es existiert keine Zeitverschiebung nach Deutschland.

Für die Wirtschaft von Botswana ist der Tourismus von entscheidender Bedeutung. Jährlich kommen Tausende Touristen, die zumeist Safari-Touren unternehmen. Safaris in Botswana sind ein besonderer Traum vieler Afrika-Liebhaber. Die Natur ist vielseitig und bietet mit verschiedenen Nationalparks abwechslungsreiche Erlebnisse. Das Okavango Delta zählt seit 2014 zum UNESCO Weltnaturerbe. Sein Geflecht aus Flussläufen, Wasseradern, Seen, Inseln und Waldflächen trägt den Titel „größtes Naturparadies der Welt“ zu Recht. Das Moremi Game Reserve ist das älteste Naturreservat Botswanas und bildet das Herz dieser unberührten Naturlandschaft. Der Chobe Nationalpark im äußersten Nordosten des Landes ist ein Eldorado für Elefanten. Hier leben noch über 60.000 dieser Dickhäuter. Auch Büffel, Hippos, Antilopen und über 440 Vogelarten sind hier aufzuspüren. Die weltberühmten Victoria Falls liegen nur ca. 70 km entfernt. Erst seit 1998 ist das Naturreservat Central Kalahari Game Reserve für Individualreisende geöffnet. So konnten sich Flora und Fauna in dieser semiariden Savannenlandschaft prächtig entwickeln. Ein Besuch dieses Gebietes zählt zu den Höhepunkten eines jeden Botswana-Aufenthaltes.

Die »Big Five« Löwe, Nashorn, Elefant, Büffel und Leopard: Die »Big Five« sind in Botswana ebenso heimisch wie zahllose andere Tierarten. Botswanas Löwen (noch etwa 2000) sind seit 2002 vollständig geschützt. Leoparden werden dank internationaler Wissenschaftsprogramme studiert und wieder ausgewildert. Riesige Büffel- und Elefantenherden ziehen durch die fruchtbaren, grünen Regionen des Nordens. Und auch das seltene White Rhino ist wieder im Okavango-Delta zu Hause. Natürlich leben in Botswana auch alle anderen »großen Tiere«. Allen voran ist da das Zebra zu nennen, das auch im Staatswappen Botswanas geführt wird. Ob Elenantilope, Gnu oder Springböcke, Geparden und seltene afrikanische Wildhunde, Streifenhyänen, Flusspferde, Reptilien, Schakale, Springböcke usf.: Sie alle finden in Botswana ihr natürliches Habitat. Ein besonderes Spektakel ist die jährliche Tiermigration, die dem Lauf des Okavango bis in das Salzpfannengewirr der Makgadikgadi Pans folgt.

Bald finden sie hier unsere persönlichen Reise-Empfehlungen für Ihren Botswana-Urlaub