Namibia – Tierreichtum und Wüstenlandschaft

Namibia liegt im Südwesten Afrikas am Südatlantik und umfasst im Wesentlichen drei Naturräume. An der Küste im Westen des Landes liegt die Namib-Wüste und Skelettküste, östlich erhebt sich die Große Randstufe von Nord nach Süd, die in das Binnenhochland überführt. Dieses geht Richtung Osten in das Kalahari-Becken über. Das Land wird natürlich begrenzt durch die Küste im Westen, den Kunene-Fluss im Nordwesten (Grenze zu Angola), den Okavango und Sambesi-Fluss im Nordosten (Grenze zu Botswana) sowie den Oranje-Fluss im Süden (Grenze zu Südafrika). Etwas Besonderes ist der etwa 450 km lange und bis zu 50 km breite Caprivi-Zipfel, der sich im Norden wie ein Finger nach Osten zieht. Das  Binnenhochland ist Heimat für den Großteil der Bevölkerung ist. Auch die Hauptstadt Windhoek befindet sich auf diesem Plateau, welches teilweise über 2000 Meter hoch ist.

Aufgrund der klimatischen Bedingungen sahen europäische Kolonialherren in Namibia zunächst keine wirtschaftlichen Vorteile. Erst im 18. Jahrhundert begann eine Zuwanderung von Siedlern aus England, Portugal und Deutschland. Im 19. Jahrhundert fiel das afrikanische Land unter Herrschaft des Deutschen Reiches und wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts zur Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Im Laufe des Ersten Weltkrieges wurde das Land von Großbritannien besetzt ehe es bis 1990 an die Südafrikanische Union gebunden war.

Während der Kolonialisierung wurden Missionare ins Land gesandt. Deshalb gehört die Mehrheit der Bevölkerung dem Christentum an, während nur ein kleiner Teil der Einwohner Anhänger traditioneller Naturreligionen sind. Neben der am weitesten verbreiteten Amtssprache Bantu ist Englisch als koloniales Erbe weiterhin offizielle Amtssprache. Auch Deutsch ist als Nationalsprache erhalten geblieben.

Bedingt durch die Vielfältigkeit der Landschaft unterscheidet sich das Klima in Namibia je nach Landesteil: Die Wüstenregionen sind äußerst heiß-trocken, während Regenfälle dort selten sind. Im Binnenhochland können die Temperaturen nachts bis zum Gefrierpunkt sinken und gelegentlich kann es dort zu kräftigen Regenfällen kommen. Aufgrund der ähnlichen Lage auf den Längengraden gibt es zu Deutschland keine Zeitverschiebung.

Die Tourismusbranche ist ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft des Landes. Typisch ist es, eine mehrwöchige Reise durch Namibia zu unternehmen und die landschaftlichen Höhepunkte zu besuchen – dazu gehören der Etosha-Nationalpark mit seiner vielfältigen Flora und Fauna, die Dünen von Sossusvlei, der Fishfluss-Canyon, der Namib-Naukluft-Nationalpark, Twyfelfontein mit seinen Felsmalereien von steinzeitlichen Kulturen, eine Pirsch auf der Suche nach den Wüsten-Elefanten im  Nordwesten und der Skeleton Coast National Park, um nur Einige zu nennen.

Je nach Kondition und Zeitrahmen finden die Reisen im eigenen Allrad-Mietwagen statt, im Wagen mit Fahrer-Guide oder – ganz komfortabel – im Rahmen einer individuellen Flugsafari.

Einige unserer persönlichen Reise-Empfehlungen für Ihren Namibia-Urlaub

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