Kambodscha – Kulturelle Vielfalt und einzigartige Menschen

Kambodscha liegt am Golf von Thailand in Mitten von Thailand, Laos und Vietnam. Die Hauptstadt Phnom Penh liegt im Süden des Landes. Das Landschaftsbild ist geprägt durch seine Zentralebene, welche in Teilen von Gebirgen umgeben ist. In dieser Zentralebene befindet sich im Westen der See Tonle Sap, und im Osten fliest der der Mekong, welcher zu den zehn längsten Flüssen der Welt gehört. Südwestlich des Tonle Sap finden sich die Kardamom- und die Elefantenberge. An der nördlichen Grenze zu Thailand findet sich das Dongrek-Gebirge. Die Küste Kambodschas hat eine Länge von 443 Kilometern. Die gesamte Fläche beträgt 181.040 km², davon sind 176.520 km² Landfläche. Von drei Seiten schließen sich an das Becken Gebirge und Hochebenen an.

Das Land geschichtlich stark von Konflikten und Instabilität geprägt, erlebte in den letzten zwei Jahrzehnten ein rasantes Wirtschaftswachstum. Dennoch bleibt die Armut ein grundlegendes Problem in einem Land, wo der größte Teil der Bevölkerung von weniger als 2 Dollar pro Tag lebt. Auf dem Weg raus aus der Armut, steht Kambodscha vor einer Reihe von Herausforderungen. Das Land ist stark von ausländischer Entwicklungshilfe abhängig, die die Hälfte des Jahresbudgets der Regierung ausmacht. Diese nimmt leider immer mehr ab, was große Probleme im Land erzeugt.

Haupttreiber der Wirtschaft sind: Landwirtschaft, Textilindustrie, Tourismus und das Bauwesens. Jedoch mangelt es aufgrund der sehr jungen Bevölkerung (knapp 70 % der 15 Millionen Menschen in Kambodscha sind unter 30 Jahre alt) an Produktionskapazitäten. Zudem ist menschenwürdige Arbeit für viele Bewohner nicht denkbar und bleibt ein großes Problem. Aufgrund dessen sind viele Millionen junger Arbeiter sind in andere Länder ausgewandert.

Ein Großteil der kambodschanischen Bevölkerung lebt auf dem Land. Davon sind etwa 85 % der Menschen von der kleinteiligen Land-, Fischerei- und Forstwirtschaft abhängig. In Kambodscha rückt Entwicklung und Tourismus immer Mehr in den Mittelpunkt. Im Zuge dessen muss die Regierung sorgfältig darauf achten, negative Auswirkungen auf die Umwelt und die natürlichen Ressourcen, von denen viele Menschen abhängig sind, zu vermeiden.

Kambodscha beutetet von dem Wort „Kambuja“ abgeleitet, die Söhne Kambu. Der Legende nach heiratete der Asket Kambu eine himmlische Nymphe namens Mera und gründete das Königreich Chenla. Im 6. Jahrhundert nahm Funan, das benachbarte Königreich und der erste hinduistische Staat Südostasiens, Chenla in Besitz. Dies war der Vorläufer des großen Khmer-Reiches, welches den Angkor-Tempelkomplex schuf. Angkor ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Kambodschas und besteht aus zahlreichen zeremoniellen Gebäuden, die zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert vom Khmerreich errichtet wurden. Lange fungierte Angkor als Hauptstadt bis sie im Jahre 1431 aufgegeben wurde und Phnom Penh zur Hauptstadt wurde.

Lernen Sie auf unserer Reise Kambodscha, seine Bewohner, die UNESO-Weltkulturerbe und die besondere Arbeit von Handicap International kennen. Bei dieser Reise geht es hauptsächlich darum, so viel wie möglich über das Land und seine Bewohner, sowie über Herausforderungen, des Lebens in diesem wunderschönen Land zu erfahren.

Kambodscha Projektreise Special – Handicap International

Projektreise nach Kambodscha mit Handicap International vom 20.11.2019 bis 29.11.2019. Erleben Sie Kambodscha, seine Bewohner, die UNESO-Weltkulturerbe und lernen Sie die besondere Arbeit von Handicap International kennen.